Kurzgedanken zum Klima

Eines vorweg: Hatten wir alles schon einmal! Erderwärmung, Angst, Arbeit oder keine oder Gunst…

Warm und wärmer als heute war es im letztem Interglazial, der Eem-Warmzeit vor ca. 115.000 Jahren, als Malwürfe und Lemminge sich rar machten, dafür Waldelefanten und Flußpferde ihr Wesen trieben. Ohne Angst kein suspense, wie man liest, die Sonne zwingt uns, Extreme am eigenen Leib zu erfahren, nicht virtuell. Im Büro, auf der Grabung oder im Museum können wir darauf gern verzichten, tun wir aber nicht! Es ist uns eine Lust. Und noch nie war das Klima günstiger, als jetzt, nach oben zu streben, ausgestattet mit mächtig viel Ellenbogengeilheit – ambitioniert eben…

Dabei erobern wir unnachgiebig einen neuen Lebensraum: den Tunnel. Der Gedanke kam mir Anfang des Jahres, als in Berlin ein sogenannter Fluchttunnel ins Blickfeld der Archäologen geriet. Spannend sicher, und dann die Ahnung: Um mich herum nicht nur ein Internet, sondern ein Tunnel-Netz, sozio-, psycho- und wasnochlogisch. Empfehlenswert für noch mehr Dunkelheit sicher das Hör- und Theaterstück „Flucht Tunnel“ von Kai-Uwe Kohlschmidt.

Über meine Tunnel möchte ich hier nicht reden, oder darüber, dass ein Kollege andere Kolleginnen und Kollegen in solche hineintrieb, vielleicht, wer weiß, wer noch…(das Thema Stasi-Denkmalpflege/Archäologie gibt es nicht wirklich!?).

16:59, 38°C, in der Aufnahmestelle nebenan sind es 40, draußen und drinnen: Hier breche ich für heute ab.

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