200 Jahre Schlacht bei Waterloo – Schlachtfeldarchäologie und Veteranenpflege

Am 18. Juni 1815 erlitten die napoleonischen Truppen bei dem belgischen Dorf Waterloo die entscheidende Niederlage gegen preußische und britische Soldaten. In der Schlacht von Waterloo ließen fast 50.000 Soldaten ihr Leben oder wurden schwer verwundet.

Seit geraumer Zeit interessieren sich auch Archäologen für Schlachtfelder. In Waterloo erforschen vor allem Wissenschaftler des Centre for Battlefield Archaeology der University of Glasgow die Hintergründe der Schlacht. Begleitet werden sie bei ihrer Arbeit unter anderem von britischen Afghanistan-Veteranen der Coldstream Guards, einem Eliteregiment der britischen Armee, das bereits in Waterloo ein wichtige Rolle spielte. 

Der heutige Jahrestag wirft also auch ein kleines Licht auf die sonderbare Melange von Schlachtfeldenthusiasmus, Veteranenkult und Militaria-Faszination, mit der sich die Protagonisten der Battlefield and Conflict Archaeology eben auch auseinandersetzen müssen; nicht zu reden von den Vereinnahmungsversuchen seitens der Politik gerade an einem Tag wie heute.

Lesen Sie auch unseren Blog-Beitrag: Mitten im Krieg – Archäologische Kriegsrelikte im Rheinland.

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